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DIE WUNDEN HINTER DER GESCHICHTE

Eine Woche später atmete er wieder selbst

Nach dem Herzinfarkt ihres Lebensgefährten musste eine Angehörige nicht nur mit der Angst um sein Leben umgehen. Sie musste auch lernen, medizinische Prognosen zu hinterfragen, die ihr als nahezu sicher vermittelt wurden.

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Unbequem, weil sie ihn nicht aufgibt

Tag für Tag wacht eine Frau darüber, dass ihr Lebensgefährte nicht übersehen wird. Seit seinem Herzinfarkt kann er nicht selbst für sich sprechen. Also spricht sie für ihn.

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Er liegt da. Und niemand sieht sein Leid.

Die Frau beobachtet ihren Lebensgefährten jeden Tag. Sie sieht Anspannung, Unwohlsein und Momente, in denen sie den Eindruck hat, dass er leidet. Doch oft fühlt sie sich mit diesen Beobachtungen allein.

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Menschlichkeit darf kein Kostenfaktor sein

Neben der Sorge um ihren Lebensgefährten hat sich bei der Angehörigen noch etwas verändert: ihr Vertrauen in die Institutionen, von denen sie Unterstützung erwartet hatte.

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Dort muss sie nichts erklären

Zwischen Pflege, Sorgen und ständiger Verantwortung fand die Angehörige einen Ort, an dem sie nicht rechtfertigen muss, warum sie erschöpft ist.

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