
Nach Jahren intensiver Pflege wäre Entlastung besonders wichtig. Doch genau diese Unterstützung fehlt der Familie häufig dort, wo sie gebraucht wird.
Die Ehefrau berichtet, dass zahlreiche Leistungen praktisch nicht in Anspruch genommen werden können. Dazu gehören der Entlastungsbetrag ebenso wie Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sowie Tages- und Nachtpflegeangebote.
Ein zentrales Problem sind fehlende Plätze. Nach ihrer Erfahrung stehen generell zu wenige Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Hinzu kommt, dass schwerstpflegebedürftige Menschen dort häufig gar nicht aufgenommen werden. Damit entfällt eine der wichtigsten Möglichkeiten, Angehörige zeitweise zu entlasten.
Auch ambulante Dienste können wegen Personalmangels oft nicht einspringen. So entsteht eine Situation, in der gesetzliche Leistungen zwar existieren, die praktische Unterstützung aber ausbleibt.
Für die Familie bedeutet das, dass die Verantwortung weiterhin weitgehend bei den Angehörigen bleibt. Die versprochene Entlastung existiert – doch sie kommt nicht dort an, wo sie dringend benötigt wird.
Das Pflaster




DIE WUNDEN HINTER DER GESCHICHTE
Für die Pflege ihres Mannes gab sie ihren Beruf auf
Als ihr Ehepartner mit 37 Jahren zum Schwerstpflegefall wurde, änderte sich ihr gesamtes Leben. Die Frage war nicht nur, wie die Pflege organisiert werden kann, sondern auch, wovon die Familie künftig leben soll.
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Nach Jahren häuslicher Schwerstpflege entstand plötzlich die Sorge, dass die Versorgung zu Hause nicht mehr gesichert sein könnte.
Zum KampagnenberichtBewilligt ist nicht versorgt
Nach monatelanger Wartezeit wurde ein Persönliches Budget bewilligt. Die eigentlichen Probleme begannen erst danach.
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