
Die ersten medizinischen Einschätzungen ließen kaum Hoffnung. Trotzdem hielt die Angehörige an ihrer Schwester fest. Eine Selbsthilfegruppe bestärkte sie darin, den Prognosen nicht das letzte Wort zu überlassen. Über Jahre hinweg zeigte sich eine Entwicklung, die die Familie als ermutigend erlebt: Das Kurzzeitgedächtnis verbessert sich langsam, Erinnerungen kehren teilweise zurück, motorische Fähigkeiten und das Sehen entwickeln sich weiter. Auch der Humor der Schwester ist zurückgekehrt. Noch immer braucht sie Unterstützung, doch ihre Fortschritte geben der Familie Hoffnung auf weitere Selbstständigkeit. Deshalb besucht sie jedes Jahr die Mitarbeitenden des Krankenhauses, um zu zeigen, was mit Förderung und Unterstützung möglich sein kann.
Das Pflaster



DIE WUNDEN HINTER DER GESCHICHTE
Sie gaben die Hoffnung nicht auf – obwohl sie sich allein durchkämpfen mussten
Als die Schwester nach dem Herzinfarkt und der Hirnschädigung ihrer Angehörigen um jede Perspektive kämpfte, hatte sie das Gefühl, gegen Ärzte, Prognosen und Behörden zugleich anzutreten.
Zum KampagnenberichtZuhause, weil es keinen passenden Platz gab
Für junge Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung fand die Familie keinen geeigneten Platz.
Zum KampagnenberichtMan schrieb sie fast ab. Ihre Entwicklung nicht.
Schon früh hörte die Familie, die Schwester werde wahrscheinlich dauerhaft ein schwerer Pflegefall bleiben.
Zum KampagnenberichtDrei Jahre später trägt die Familie die Verantwortung noch immer
Auch drei Jahre nach dem Herzinfarkt bestimmt die Unterstützung der Schwester weiterhin den Alltag der Familie.
Zum KampagnenberichtMehr Förderung statt Resignation
Einmal im Jahr kehrt die Familie ins Krankenhaus zurück, in dem alles begann.
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